Die kleinsten Prinzesstörtchen der Welt

Kochsendungen gibt es  ja wie Sand am Meer.  Anna Björlin stellt im der schwedischen TV-Abendsendung  go’kväll  ein Rezept für echt schwedisches Gebäck und die kleinsten Prinzesstörtchen der Welt vor:

Foto: Nils Pejryd/SVT

Zutaten

Mürbeteig:

  • 150 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • 60 + 200 g Weizenmehl

Füllung:

  • 400 g grüner Marzipan
  • 200 ml Sahne
  • Tl Vanillezucker
  • Himbeermarmelade
  • verschiedene frische Beeren
  • etwas rosa Marzipan für kleine Blumen
  • Puderzucker zum Bedecken

So wirds gemacht

ergibt 20 Stück á 3 Sorten

Teig
Butter, Puderzucker, Ei und Mehl zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Das letzte Mehl zusetzen und kurz zu einem Teig vermischen. Im Plastikbeutel ca. 1 Stunde oder über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig kneten und dünn ausrollen, ca. 2-3 mm. 20 kleine Tartlettformen mit ca 5cm Durchmesser ausstechen. Im Kühlschrank 30 Min. ruhen lassen und dann bei 180°C  7-10 Min. im Ofen backen. Den restlichen Teig ausrollen und die Kekse austechen mit ca. 5 cm Durchmesser. In ein Drittel der Kekse ein kleines Loch von ca. 1 cm machen. Bei 180°C 7-10 Min. im Backofen backen. Anschliessend abkühlen lassen.

Füllung
Sahne und Vanillezucker steif schlagen für die Miniprinzesstörtchen und die Beerentortlets.

Miniprinsess
Marzipan ausrollen und eine kleine Kuppelform mit ca. 4 cm Durchmesser formen. Jeweils eine kleine Menge geschlagene Vanillesahne und Himbeermarmelade in die Kuppel spritzen. Dann einen der Teigkekse drauflegen. Das Gebäck umdrehen und die Form vorsichtig lösen. Das überstehende Marzipan mit einem Ausstecher wegstechen. Mit Puderzucker bestreuen und mit einer kleinen rosa Marzipanrose verzieren. Im Kühlschrank eine kurze Weile ruhen lassen, bis sich alles gesetzt hat.

Beerentortlets
Den Mürbeteig aus den Formen nehmen und eine kleinen Klick Himbeermarmelade auf den Boden geben. Einen kleinen Schuß Sahne geschlagene Vanillesahne oben drauf spritzen. Mit frischen Beeren dekorieren.

Marmeladenkekse
Auf einen runden Keks etwas Marmelade geben und mit einem der Kekse mit Loch zusammenfügen. Das ganze mit etwas Puderzucker bestreuen.

Dieses und weitere leckere Rezepte gibt es online bei: go’kväll, natürlich auf original schwedisch ;o).

Smaklig måltid!

Rezept: Ofenkartoffel mit Skagenröra

 bietet  wie bereits erwähnt schwedische Lebensmittel der Supermarktkette ICA hier in Deutschland an. Einfach online bestellen, dann kommt es innerhalb einer Woche per Paketdienst ins Haus. Neben Lebensmittel und Co. gibt es von onfos auch den einen oder anderen Rezeptvorschlag …

Die Ofenkartoffel mit Skagenröra ist typisch schwedisch und auch leicht und schnell gemacht:

Foto: onfos.de

Nach all dem Osteressen hat man Lust auf etwas Leichtes, Frisches und schnell Zubereitetes. Deswegen gibt es diese Woche Ofenkartoffeln mit Skagenröra, ein Salat aus Krabben, Mayonnaise und Dill. Dazu empfehlen wir einen frischen grünen Salat.

Zutaten:
4 große Kartoffeln
1 Kg Krabben
2 EL gehackter Dill
100 ml Mayonnaise
100 ml Creme Fraiche light
1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 1/2 TL Zitronensaft
2 EL feingehackte rote Zwiebel
Dill zum Garnieren

Zubereitung:
Den Ofen auf 225° C vorheizen. Kartoffeln säubern, längs einschneiden und in der Mitte des Ofens etwa 50 Minuten backen (alternativ ca. 14 Minuten bei höchster Stufe in der Microwelle).
Die Krabben gegebenenfalls schälen und fein hacken. Mit Dill, Mayonnaise und Creme Fraiche verrühren und mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Zwiebeln abschmecken. Danach kurz in den Kühlschrank stellen und ziehen lassen. Währenddessen die fertigen Kartoffeln weiter aufschneiden, um sie mit der Skagenröra zu füllen. Mit Dill garnieren – fertig. Guten Appetit!

Tipp: Wer es noch schneller und unkomplizierter haben möchte, kann sich bei uns im Shop nach einer fertigen Skagenröra umschauen. Mindestens genauso lecker!

Mehr unter onfos.de
Smaklig måltid!

Fettisdagen und Semlor

Foto: Frugan/Wikipedia.se

Der Faschingsdienstag ist in Schweden der Fettisdag, nach christlicher Tradition liegt er 47 Tage vor Ostern und leitet die Fastenzeit ein. Der Name fettisdag setzt sich aus den Worten „fet“ und „tisdag“ zusammen, also „fetter Dienstag“ und weißt auf all das gute Essen hin, das es an diesem Tag gibt. Das Wort selbst existiert nachweislich übrigens seit 1594. Nach alter Tradition gibt es am Fettisdagen Semlor oder auch fettisdagsbullar. Ursprünglich wurden die Semlor nur am eigentlichen Fettisdagen gegessen, in Südschweden gab es sie traditionell am fastlagsmåndag, dem Pendant zum Rosenmontag, der Montag wird in Schweden daher auch „bullamåndag“ genannt. Der „bulle“ wird oft halbiert und mit Schlagsahne und mit Mandelmasse gegessen. Optisch ähnelt er ein wenig dem deutschen Windbeutel, auch wenn Teig und Inhalt nicht identisch sind. In Norwegen und Dänemark ersetzen Marmelade und manchmal sogar Vanillecreme die Mandelmasse.

Inzwischen gibt es in Schweden die Semlor nicht nur zum Einstieg in die Fastenzeit, sondern oft auch über Ostern hinaus. Inzwischen wird sogar diskutiert, ob es nicht auch Weihnachtssemlor geben darf u.ä. also semlor året runt – das ganze Jahr über.

Und für alle Kreativen hier das Rezept für 16 Portionen:

Weizenteig:

  • 25 g Hefe für einen süßen Teig
  • 200 ml Milch
  • 240 g Weizenmehl
  • 80 g Zucker
  • ½ EL Kardamon (grobgemahlen)
  • 180 g Weizenmehl
  • ½ TL Salz
  • 80 g Butter (Raumtemperatur)
  • 1 Ei

Mandelfüllung:

  • 400 g Mandelmasse
  • 50 g gehackte, geröstete Madeln
  • 2 TL Vanillezucker
  • 80 ml Milch
  • 1 EL Mandellikör

Zusätzlich:

  • 500 ml Sahne
  • Puderzucker

Die kalte Milch, Hefe, Zucker, Kardamon mit dem ersten Teil Mehl bei geringer Mixergeschwindigkeit ca. 5-10 Min. mischen. Den Teig ca. 20-30 Minuten in der Schüssel unter einem Tuch zum Gehen ruhen lassen. Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und bei mittlerer Geschwindigkeit ca. 10 Min. rühren bis der Teig an der Oberfläche glänzig wird und sich leicht von den Kanten löst. Den Teig nochmal 20-30 Min. unter dem Tuch ruhen lassen. Danach den Teig schliesslich in kleinere Stücke á 50 g teilen, diese zu Kugeln formen und auf einer Platte mit Backpapier ca. 1,5 Stunden gehen lassen, bis sie die doppelte Größe erreicht haben. Auf der mittleren Schiene im Backofen ca. 6-8 Min. bei 200 °C backen bis die Oberfläche goldbraun ist.

Alle Zutaten für die Mandelfüllung außer der Milch zu einer gleichmäßigen Masse mischen. Die Milch peu á peu dazugeben und alles zu einer ausgewogenen Masse rühren. Wenn die Kugeln abgekühlt sind einen Deckel abschneiden und erst die Mandelfüllung und schliesslich die Schlagsahne einsprühen. Den Deckel schliesslich auf die Sahne legen und das Ganze mit Puderzucker bestreuen.

 

 

Schwedischer Glögg – selbst gemacht

Glögg – so heisst der schwedische Glühwein, wird oft mit Mandeln und Rosinen im Glas getrunken.
Wer schwedischen Glühwein nicht gerade bei IKEA oder online kaufen möchte, der kann mit diesem Rezept von Charlotte von saltagrodan.de seinen eigenen Glögg zaubern:
Rezept für schwedischen Glögg:

  • Zwei Zimtstangen,
  • 12 ganze Nelken,
  • 2 daumennagelgroße Stücke Ingwer,
  • 1 Tl. Kardamom und
  • 2 dl Rosinen
  • 2-3 dl (200 – 300 ml) Weinbrand

Die Zutaten mit Weinbrand aufgiessen und zugedeckt vier Tage stehen lassen.

Nach den vier Tagen werden die Gewürze abgesiebt und zwei Flaschen Rotwein zusammen mit dem Weinbrand und 2 dl Zucker vorsichtig erhitzt. Es soll nicht kochen, der Zucker muss sich aber aufgelöst haben. Entweder gleich trinken mit Rosinen und Mandeln – oder in Flaschen abfüllen und bei Bedarf servieren.
Der Glögg in Flaschen hält sich ca. 3 Monate lang. 
 
Prost!
Charlotte