Glad Påsk !

Hej allihopa!
Ostern rückt näher, daher hier ein kurzes Video zum Thema: O wie Ostern im Land der Elche.

Und wer lieber liest statt schaut, hier die Infos rund um schwedische Ostern in der Textversion:

Während in Deutschland die germanische Fruchtbarkeitsgöttin OSTERA den Namen Ostern geprägt hat, leitet sich das schwedische Wort PÅSK für Ostern vom hebräischen Wort PESACH ab. Nicht-christliche Traditionen gibt es in Schweden aber auch heute noch. So verkleiden sich schwedische Kinder am am Gründonnerstag als Hexen und wünschen den Nachbarn Glad påsk! (Frohe Ostern).
An Gründonnerstag sollen früher die Hexen zum Blåkulla-Berg geflogen sein, um mit dem Teufel ein Fest zu feiern. Zurück kamen sie dann wieder am Ostersamstag in teuflisch guter Stimmung. Um die Hexen abzuschrecken, wurde überall das Osterfeuer entzündet. Die Kinderhexen aus der Nachbarschaft dagegen kann man mit Süßigkeiten in Schach halten.

Foto: Jonatan Svensson Glad / Wikipedia.se

Apropos Süßes … einen Schoko-Osterhasen sucht man in Schweden vergebens, den gibt es dort traditionell nicht. Dafür aber Ostereier – will heißen – vor allem ein Papp-Osterei gefüllt mit süßen Leckereien. Ostereier gibt es in Schweden also aus Pappe mit Inhalt, dafür aber werden in Schweden Sträucher, Zweige und Büsche mit bunten Federn geschmückt.

 

Allen auf diesem Weg schon mal FROHE OSTERN – oder besser gesagt: GLAD PÅSK!

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Pepparkakor selbst gemacht

Weihnachten steht vor der Tür, also genau die Zeit für leckere Jul-Pepparkakor. Inzwischen ist das Rezept aus dem Buch  PAULS JUL unser absolutes favoritrecept, wie der Schwede sagt.

Hier nochmal das Rezept für Euch zum Nachbacken:
(ca. 60 Stück)

  • 250 g Butter
  • 240 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker
  • 3 EL Zuckerrübensirup
  • 540 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL gemahlenene Gewürznelke
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss

pepparkakor-10-1Butter und Zucker in eine Schüssel geben und cremig rühren, dann das Ei dazugeben und unterrühren. Den Zuckerrübensirup und den Vanillezucker hinzugeben und kräftig durchrühren. Schliesslich die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig über Nacht in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig dünn ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen oder eigene Kreationen mit dem Messer ausschneiden. Die Kunstwerke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten im Ofen backen, bis sie goldgelb sind. Dann abkühlen lassen.

SMACKLIG MALTID!

Sommer-Impressionen

Der Sommer ist gekommen, und das mit nicht unbedingt schwedischen Temperaturen, die zumindest in Südschweden bei gnädigen 25-28 Grad liegen und nicht so oft wie in unseren Breitengraden die 30-Grad-Grenze überschreiten. Ein schwedisches Holzhaus hat bei heißen Temperaturen natürlich erst einmal die Eigenschaft, kühl zu bleiben, wird dann zwar im Laufe einer langen Hitzeperiode auch wärmer, kühlt im Gegensatz zu einem Steinhaus dann aber viel schneller wieder ab. Aber darüber mehr ein andermal.
Hier ein paar Sommer-Impressionen rund um unser Schwedenhaus:

Lucia – die Lichterkönigin

Foto: Claudia Gründer / Wikipedia

Heute ist wieder ihr großer Tag. Lucia, die Lichterkönigin, kommt in Schweden am frühen Morgen in viele Kirchen und heim zu vielen Familien – und schafft es sogar, einen eigenen Progammplatz im schwedischen Fernsehen zu ergattern. Überall in Schweden sind junge Mädchen in weißen Gewändern, einem roten Band um die Taille, einer Lichterkrone auf dem Kopf und einer Kerze in der Hand singend unterwegs. In der Familie spielt traditionell die älteste Tochter die „Sankta Lucia“. In ihrem Gefolge eine Schar von Jungfern mit glitzernden Armreifen und Sternenknaben, die spitze Hüte mit  goldenen Sternen tragen. Den Schluss der Prozession bilden Wichtel, alle zusammen wollen die dunkle Nacht im Norden Europas mit ihrem Licht aufhellen.

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Foto: E. Fejklund

Neben den Kerzen und weißen Gewänder gehört zu einem richtigen Lucia-Fest das Singen von Lucia- und Weihnachtsliedern und natürlich die Lussekatter, die Lusse- oder auch Teufelskatzen, ein Safrangebäck mit Rosinen. Das wichtigste Lied ist die schwedische Variante von „Santa Lucia“, das bei uns eher in der italienischen Variante bekannt ist. (mehr zu Lucia)

Wer heute abend gerade in der Nähe ist, kann um 18 Uhr bei uns am Schwedenhaus vorbeikommen. Beim LEBENDIGEN ADVENTSFENSTER geht es dort heute  um den Tomte  – und vielleicht schaut ja auch Lucia vorbei ;o)

Und hier noch für alle, die des Englischen mächtig sind: LUCIA für DUMMIES