Glad Lucia till alla

Am 13. Dezember feiert man in Schweden Lucia, die Lichterkönigin. Die kommt ursprünglich aus Sizilien und wird von der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt. In Schweden wurde Lucia zur Lichterkönigin, die die Dunkelheit erhellen und alle bösen Geister vertreiben sollte, an die man damals noch immer glaubte. Später wurde das Lucia-Fest dann zu einem großen nationalen Fest. Als Schweden im 16. Jahrhundert protestantisch wurde behielt man Sankta Lucia, inzwischen feiert man Lucia natürlich etwas anders. Den ersten offiziellen Lucia-Zug gab es 1927 in Stockholm. Die Tageszeitung Stockholms

Dagblad lobte einen Lucia-Wettbewerb aus bei dem die Leser die Wahl hatten, wer Miss Lucia wird. Diese Tradition gibt es bis heute. Lucia feiert man natürlich nicht nur in Schulen, Kirchen, Vereinen & Co, sondern auch zuhause und ist im Prinzip die weibliche Antwort auf Sankt Nikolaus…. Zu Essen gibt es übrigens Lussekatter – ungefähr übersetzt Lucia-Katzen, bestehend aus Hefeteig, Rosinen und vor allem Safran …

Det snöar – es schneit

Julpynt …

Endlich – es hat geschneit. Wenn auch nur soviel, dass Haus und Co. unter einer kleinen Puderdecke verschwinden. Ein schöner Einstieg in die Adventszeit, auch wenn schon am Nachmittag der ganze Zauber weggeschmolzen ist. Zeit also, sich stimmungsmäßig auf Weihnachten vorzubereiten und die Weihnachtsdeko auszupacken und das Haus mit „Julpynt“ zu verzieren. Auch in Sachen Weihnachtsdeko haben die Skandinavier da so ihre eigene Tradition und eigenen Stil.

Viel Spaß mit den eigenen kreativen Ideen in der Adventszeit!

Pippi wird 75

Am 26. November 1945 erblickt Pippilotta – zumindest verlagstechnisch – das Licht der Welt bzw. der Öffentlichkeit. Ein Mädchen ohne Mama, die vom Himmel herab auf die Tochter runterschaut und einem Papa, der zur See fährt und König auf der Südseeinsel Taka-Tuka-Land ist, mit grenzenlosen Kräften ausgestattet, die sie aber nicht mißbraucht. Nicht nur für das Erscheinungsjahr ein ungewöhnlicher Charakter, der noch bis heute zahlreiche Leser und vor allem Leserinnen begeistert. Inzwischen mit über 70 Millionen verkauften Exemplaren eines der erfolgreichsten Kinderbücher auf der Welt.

Pippi zu Ehren hier ein „fynd“ wie der Schwede sagt bei NDR 2, der Pippi anlässlich des 75-jährigen Geburtstages einen Radiobeitrag in der Reihe: Zeitzeichen gewidmet hat.

Viel Spaß beim Zuhören!

https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/zeitzeichen/Ein-Kinderbuch-als-Welterfolg,sendung1088704.html

Prima Klima im Schwedenhaus – auch im Sommer

Ein Sommer mit 34 Grad und wärmer – über eine längeren Zeitraum hinweg wird es dann selbst in einem Schwedenhaus aus Holz in Niedrigenergiebauweise dann doch irgendwann gut warm. Schwer, dann noch cool zu bleiben. Klar, der Vorteil bei einem Holzhaus ist natürlich,  daß es in kühleren Nächten auch relativ schnell wieder abkühlt – trotzdem waren wir jetzt schon länger auf der Suche nach einer Lösung für die heißen Tage – eine Klimaanlage wäre da vielleicht eine gute Investition. Doch ein Außengerät an der Hausfront installieren? Optisch nicht wirklich die hyggelige Lösung. Und mobile Teile brauchen immer irgendwie ein offenes Fenster oder eine Tür um mit einem dicken Schlauch die verbrauchte, warme Luft nach draußen abzuleiten.

Nach etwas Suchen fanden wir dann schließlich ein System, das ohne Außengerät bzw. Schläuche durch das Fenster auskommt, dafür aber zwei (relativ große) Löcher in die Außenwand notwendig macht – ein Loch um die Luft anzusaugen und das zweite um die verbrauchte, warme und feuchte Luft wieder nach draußen abzugeben.

Alternative Anfragen bei Firmen aus der Umgebung mit Klimaanlagen im Portfolio verliefen leider im Sand. Das System, auf das wir beim Suchen im World Wide Web gefunden hatten,  schien nicht wirklich lukrativ für die Firmen und deren Umsatz zu sein. Gerne hätten wir uns bei einem Beratungsgespräch auch gerne Alternativen aufzeigen lassen – das wurde aber kurzfristig abgesagt und uns wurde von einer angefragten Firma per Mail empfohlen, doch selbst Hand anzulegen und das System zu installieren, da es ja lediglich mit einem Stecker in der Steckdose an den Stromkreislauf anzuschließen sei. Und preislich könne man ja sowieso nicht mithalten – Alternativ-Vorschläge leider nicht enthalten.
Glücklicherweise riet uns schließlich ein guter Bekannter, der beruflich in der Heizungsbranche tätig ist, sich in Fachkreisen für uns umhörte, das Klimagerät zu bestellen, das mit den Löchern wäre kein Thema.
Etwas mulmig war uns dann schon, als er dann mit entsprechendem Werkzeug anrückte, um der Idee Taten folgen zu lassen. Wichtig war dabei nicht nur das Bohren und Aussägen der Löcher nach Schablone. Da unser Schwedenhaus eine Folie als Dampfsperre in der Außenwand beherbergt galt es auch hier professionell die entsprechenden Stellen wieder mit passendem Klebeband abzudichten.

Nach ca. vier Stunden war der Einbau erledigt, die Dampfsperre versorgt und das Gerät konnte in die dafür vorgesehenen Halterungen eingehängt werden.
Der Rest war „plug & play“.
Ausgelegt für Räume bis zu 25 qm war das Abkühlen eines 12qm-Raumes natürlich ein Kinderspiel. Mit offenen Türen wird der Gang und das Wohnzimmer nebenan jetzt ebenfalls mit einer angenehmen Kühle versorgt – einfach wunderbar, wenn man von draußen mit 35 Grad im Schatten in ein kühles Schwedenhaus kommt!!!
So läßt es sich gut auch bei richtig heißen Tagen leben!
Die Geräuschentwicklung ist im Raum selbst übrigens relativ gering, lediglich auf der Terasse sind die Anstrengungen des Klimagerätes entsprechend zu hören:

Unsere Bewertung:


 

5 von 5 Elchen !