Sommer-Impressionen

Der Sommer ist gekommen, und das mit nicht unbedingt schwedischen Temperaturen, die zumindest in Südschweden bei gnädigen 25-28 Grad liegen und nicht so oft wie in unseren Breitengraden die 30-Grad-Grenze überschreiten. Ein schwedisches Holzhaus hat bei heißen Temperaturen natürlich erst einmal die Eigenschaft, kühl zu bleiben, wird dann zwar im Laufe einer langen Hitzeperiode auch wärmer, kühlt im Gegensatz zu einem Steinhaus dann aber viel schneller wieder ab. Aber darüber mehr ein andermal.
Hier ein paar Sommer-Impressionen rund um unser Schwedenhaus:

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Schwedischer Nationalfeiertag

Heute, am 6. Juni wird in Schweden der schwedische Nationalfeiertag begangen. Offiziell wurde er mit der Verfassungsreform im Jahre 1974 eingeführt, und zwar als TAG DER SCHWEDISCHEN FLAGGE.  Erst durch die Verordnung 1983 wurde der Flaggentag offiziell zum Nationalfeiertag, als arbeitsfreier Feiertag (es gibt also auch andere ;o) erst vor 12 Jahren, nämlich im Jahr 2005.

Eigentlich wurde bereits im Laufe des 19. Jahrhunderts der 6. Juni gefeiert, und zwar die Krönung von Gustav Vasa am 6. Juni 1523. Mit der Krönung wurde damals die Union mit Dänemark aufgelöst und Schweden zu einem selbstständigen Staat. Ab 1916 wurde der 6. Juni als „svenska flaggans dag“, als „Tag der schwedischen Flagge“ gefeiert.

Natürlich gibt es auch noch kurioses zum Nationalfeiertag zu berichten:
Artur Berzelius, der das Freilichtmuseum SKANSEN und das Nordische Museum in Stockholm gründete, arrangierte damals im 19. Jhdt. immer wieder gerne kulturelle Feste zu den unterschiedlichsten Anlässen. Die Gerüchteküche besagt, er wollte Mitte Juni 1893 mehrere  große,  typisch schwedische Fest feiern, allerdings war wohl der 6. Juni der einzige Tag, an dem es nicht regnete und somit die meisten Besucher zu verzeichnen waren.  Er führte den 6. Juni als den „GUSTAVTAG“ im Skansen ein, der dann später zum Nationalfeiertag mutierte.
(Quelle: Wikipedia)

Astrid Lindgren-Gewinnspiel

Hej till alla!

Foto: (c) Oetinger.de

Der Oetinger-Verlag, der alle deutsch-sprachigen Astrid-Lindgren-Bücher verlegt, hat zur Zeit ein Astrid-Lindgren-Gewinnspiel auf seiner Webseite, bei dem man Astrid-Lindgren-Bücher im Wert von 100 Euro gewinnen kann, allerdings gekoppelt mit einer Umfrage rund um Astrid Lindgren …:

Zum Gewinnspiel

Ansonsten gibt es dort für Interessierte Astrid Lindgrens Dankesrede  „Niemals Gewalt“ anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels für erschwingliche 5 Euro.

Die Hexen und Påsk…

Während in Deutschland die germanische Fruchtbarkeitsgöttin OSTERA den Namen Ostern geprägt hat, leitet sich das schwedische Wort PÅSK für Ostern vom hebräischen Wort PESACH ab. Nicht-christliche Traditionen gibt es in Schweden aber auch heute noch. So verkleiden sich schwedische Kinder am am Gründonnerstag als Hexen und wünschen den Nachbarn Glad påsk! (Frohe Ostern).
An Gründonnerstag sollen früher die Hexen zum Blåkulla-Berg geflogen sein, um mit dem Teufel ein Fest zu feiern. Zurück kamen sie dann wieder am Ostersamstag in teuflisch guter Stimmung. Um die Hexen abzuschrecken, wurde überall das Osterfeuer entzündet. Die Kinderhexen aus der Nachbarschaft dagegen kann man mit Süßigkeiten in Schach halten.

Foto: Jonatan Svensson Glad / Wikipedia.se

Apropos Süßes … einen Schoko-Osterhasen sucht man in Schweden vergebens, den gibt es dort traditionell nicht. Dafür aber Ostereier – will heißen – vor allem ein Papp-Osterei gefüllt mit süßen Leckereien. Ostereier gibt es in Schweden also aus Pappe mit Inhalt, dafür aber werden in Schweden Sträucher, Zweige und Büsche mit bunten Federn geschmückt.