Glad Midsommar

Und wieder wird Midsommar gefeiert in Schweden, das Fest der Sonnwende mit der längsten Nacht des Jahres. Mit dazu gehören neben einem Tanz um die Midsommarstång neben jungen Kartoffeln und Hering unbedingt auch die ersten Erdbeeren mit Sahne. Natürlich kann man in Sachen Büffet auch variieren, hier ein Rezept zu einem eher untypisch schwedischen, aber super leckeren Salat, den wir in Schweden kennengelernt haben (Tack, Magnus!) und der ruckzuck auch mal schnell auf den Tisch gezaubert werden kann. Hier die Anleitung für den super einfachen Salat heute mal als Bildergeschichte:

Und last but not least das Wichtigste rund um Midsommar in dreieinhalb Minuten zusammengefasst:

Was ist eigentlich los im…

Tolles nordisches Design für ein Schwedenhaus – selbstgemacht!

Lille Petterhus

…Lille Petterhus?

Ich muss schon zugeben, wer sich in letzter Zeit diese Frage gestellt haben möchte, tat dies zurecht.

So direkt „los“ war grundsätzlich neben dem alltäglichen Wahnsinn eigentlich gar nichts, allerdings reicht dieser bei uns hin und wieder aus, um mich an den Rande des Wahnsinns und den Blog in der innerfamiliären Warteschlange ganz hinten zu platzieren.

Und schwups! Ist schon wieder Mai und ich bin völligst in Verzug. Seht es mir nach, die die mich schon ein wenig länger kennen wissen, Organisation und Ordnung gehören nicht gerade zu meinen Kernkompetenzen..

Die letzten Wochen haben wir überwiegend damit verbracht, einige Projekte im Garten zu beginnen, umzusetzen oder gar tatsächlich zu vollenden. Leider ist das Wetter allerorts recht gruselig, also erspare ich euch die neuerlichen Winterimpressionen 🙂

Heute will ich euch kurz unsere Badversion 3.0 vorstellen. Fast könnte ich mir vorstellen, dass es fürs Erste so bleiben könnte. 😉

Wie…

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Stockholmer Stadtmuseum feiert Neueröffnung

Foto: stadsmuseet

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Und heute mal wieder ein aktueller Reisetipp:
Das Stockholmer Stadtmuseum wird am 27. April nach 4 Jahren Renovierung wiedereröffnet. Das Museum liegt zentral direkt neben der Altstadt GAMLA STAN beim Verkehrsknotenpunkt SLUSSEN und läßt die Geschichte Stockholms von 1527 bis heute Revue passieren – von der Zeit der Hexenprozesse im 17. Jahrhundert bis hin zur Kneipen- und Schenkenkultur des 18. Jahrhunderts – letzteres natürlich im Kellergewölbe.

Illustration: Tor Cederman

Zur Neueröffnung des von außen eher unscheinbaren Gebäudes soll 24 Stunden – rund um die Uhr – geöffnet sein und man hofft auf zahlreiche Besucher – am Liebsten in historischen Gewändern.
Im historischen Gewand kann der Besucher auch St. Erik, Stockholms Wahrzeichen, treffen, dargestellt von Schauspieler Christian Arnold. Im Einführungsfilm führt St. Erik die Zuschauer durch die einzelnen Zeitepochen und gibt eine kurze, unterhaltsame Zusammenfassung der einzelnen Jahrhunderte.

Foto: Matthias Ek, stadsmuseet

Im Rahmen der Renovierung sollte die ursprüngliche Raumgröße wieder hergestellt werden. Vorhandene Büros wurden ausgelagert, um mehr Platz für Austellungen und Besucher zu schaffen. Verdeckte Fenster wurden wieder neu geöffnet und bieten nun eine bewundernswerte Aussicht.

*Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der unbeabsichtigt durchaus eine werbende Wirkung beim Leser haben könnte, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt wurde!

 

SNUS – Tabak zum Lutschen

Foto: Alekos | Wikipedia.de

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Nein, sie haben keine dicke Lippe riskiert, die schwedischen Männer – und auch Frauen – mit einer sichtbar dicken Oberlippe. Die kommt nicht etwa von einer Entzündung oder einer handgreiflichen Auseinandersetzung, sondern weist oft den Menschen als SNUS-Konsument aus. SNUS, das ist Tabak  quasi zum Lutschen und dient den Schweden gerne als Alternative zur Zigarette. Denn seit 2005 existiert in Schweden ein umfassendes Rauchverbot in Restaurants, Kneipen und Cafes und viele Raucher stiegen daher von Zigaretten auf Snus um.

Natürlich postuliert die Snus-Industrie, dass der Nikotingenuß beim Snusen bei weitem nicht so gefährlich sei wie Rauchen. Unabhängige Studien beschreiben dagegen Krankheiten wie höheren Blutdruck  und Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Dabei geht der Snuskonsum auf eine lange Tradition zurück:
Ursprünglich als Schnupftabak dem Adel vorbehalten, wird der Tabak auch in der restlichen Bevölkerung schließlich immer attraktiver. Jedoch lutscht und kaut das Volk lieber.

Eine Rezeptur von 1840 beschreibt, wie ein guter SNUS hergestellt wird:
Zuerst wird der Tabak gemahlen, anschließend mit Salz und Wasser eingeweicht. Dann muß er 7 Tag ziehen bzw. in einer Kachelofen-Sauna schwitzen. Dann wird Pottasche dazu, das typische Snus-Aroma bilden Zedernöl, Ingwer, Zucker und junger roter Wein.

Bis heute erfreut sich Snus als Zigarettenersatz großer Beliebtheit in Scheden. rund 1 Mio Menschen sollen Snus aktuell konsumieren, die Dose Snus kostet umgerechnet rund 4 Euro. Dabei wird Snus mit den Fingern aus der Dose genommen und zum einem kleinen Ball geknetet. Dieser wird dann unter die Oberlippe geschoben und schließlich geduldig gelutscht. Bei der Alternative „Portionssnus“ werden kleine Beutel mit Snus verwendet und machen das Handling etwas einfacher. Das Aroma wird über die Schleimhäute direkt in die Blutbahn abgegeben, die Wirkung hält eine halbe Stunde an.

Die EU stuft Snus allerdings als Droge ein und der darf in der EU lt. der geltenden Tabakproduktrichtlinie nicht verkauft werden. Daher wird das Phänomen „Mann oder Frau mit der für Snus typisch-dicken Oberlippe“ auch weiterhin vor allem in Schweden zu entdecken sein.

Übersetzung: „Diese Tabakware kann deiner Gesundheit schaden und abhängig machen“. Foto. Dennis Brown | Wikipedia.de

*Bei diesem Text handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag, der unbeabsichtigt durchaus eine werbende Wirkung beim Leser haben könnte, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt wurde!

 

 

 

Niedrig-Energiehaus mit guter Wärmedämmung

Auch heute morgen hatte der Winter die Welt wieder voll im Griff. Auch wenn kein Schnee lag, war die Landschaft dennoch leicht gefroren und mit Eis überzogen. Eiskratzen war beim Auto angesagt, doch erstaunlicherweise nicht überall:

Denn auf der Seite des Nachbarn mit seinem traditionellen Steinhaus aus den 1960ern war die Scheibe zwar leicht angelaufen, aber eisfrei. Bei den restlichen Seiten des Autos, das seitlich neben unserem Schwedenhaus parkte, war leider kratzen angesagt.

Will heißen, die Wärme im Haus bleibt dank schwedischer Holzständer- Bauweise und Steinwolle-Isolierung fast komplett drinnen, laut der Aussage unserer damaligen KfW-Abnahme mit einem U-Wert der Isolierung, die baulich nicht besser sein könnte. Man hätte sogar weniger Material verwenden können. Um im Haus dank einer solch guten Wärmeisolierung nicht einer Schimmelgefahr ausgesetzt zu sein, gibt es ein (vom Werk standardisierte) Belüftungssystem mit Frischluftventilen, das mit der Wärmepumpe gekoppelt immer für Frischluft sorgt. Verbrauchte und auch warm-feuchte Luft wird in der Küche, Bad und Toilette abgesaugt und an der Wärempumpe vorbeigeführt, was weniger Strombedarf bedeutet. Durch den so minimalen Unterdruck im Haus wird durch die Frischluftventile in den Wänden frische Luft unmerklich angesaugt.

Ein Raumklima zum absolut Wohlfühlen bei überschaubaren Nebenkosten!

 

 

 

 

 

 

 

Fynd: Verpackung mal kreativ anders

 

Fotos: tangentgc.com

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Weniger ist mehr – das dachte sich auch die Londoner Agentur Carls Nas Associates, die für den skandinavischen Kosmetikhersteller Tangent GC das entsprechende Verpackungsdesign finden sollte. Die Engländer wurden fündig bei der schwedischen Künstlerin Åsa Stenerhag, die die Seifenverpackungen im typisch schwedisch-minimalistischen Stil gestaltete. 100 Packungen aus rauem Papier hat sie dabei mit natürlichen Farben handbemalt. Ein ansprechendes Design, das die Verpackung fast so wertvoll macht wie den eigentlichen Inhalt.

 

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