TV-Tipp: Greyzone

Foto: zdf.de

Spannung pur verspricht die deutsch-dänisch-schwedische Co-Produktion „Greyzone“.
In der zehnteiligen Thrillerserie  geht es um die Vorbereitung eines Anschlags in  Skandinavien. Ein Muß für Fans von Krimis aus Skandinavien!
Alle Folgen sind in der ZDF-Mediathek noch verfügbar bis zum 12.03.2019.

Und darum geht’s:

Eva Forsberg von der schwedischen Sicherheitspolizei (SÄPO) ist einem möglichen Terrorangriff durch ein geheimes Netzwerk auf der Spur, die nach Kopenhagen führt.Gemeinsam mit ihrem dänischen Kollegen Henrik Dalum und dem Agenten des dänischen PET Jesper Lassen nimmt sie die Ermittlungen auf.Die Entwicklerin von Steuerungssystemen für Drohnen bei der Firma SparrowSat in Stockholm, Victoria Rahbeck, hat mit ihrer neusten Erfindung den Markt revolutioniert. Auf einer Produktvorführung in Frankfurt trifft sie ihren früheren Kommilitonen Iyad Adi Kassar wieder, der sie interviewen möchte. Da ihr Sohn Oskar gerade mit ihrem Ex-Mann in Paris Ferien macht, ist es ihr recht, dass Iyad dafür in ihre Wohnung kommt. Ein Fehler …(Quelle: zdf.de)

Als Darsteller mit dabei:

  • Victoria Rahbek – Birgitte Hjort Sørensen
  • Iyad Adi Kassar – Ardalan Esmaili
  • Jesper Lassen – Joachim Fjelstrup
  • Eva Forsberg – Tova Magnusson
  • Henrik Dalum – Lars Ranthe
  • Lars Björklund – Johan Rabaeus
  • Oskar Rahbek Lindsbye – Virgil Katring-Rasmussen
  • Johan Claes Hedmark – Christopher Wollter
  • Linda Laaksonen – Karin Franz Körlof
  • u.a.

Unsere Bewertung: 4/5 Elche

Eine Hecke für das Lille Petterhus

Und heute wieder ein Gastbeitrag von Steffi vom Lille Petterhus …

Hej hej, ein bisschen verspätet aber gerade noch rechtzeitig wünsche ich euch und euren Lieben alles Liebe im neuen Jahr! Eben gerade war noch Weihnachten und schwupps! bin ich geistig schon im Frühjahr bei der Gartenplanung. Ich bin schon am Planen und überlegen, welche Pflanze ich wohin setzen möchte und kann es kaum erwarten, die […]

Weiterlesen ->  Eine Hecke für das Lille Petterhus — Lille Petterhus

God Jul wünscht der Jultomte

An Weihnachten kommt in Schweden nicht das Christkind, sondern der Weihnachtsmann – der JULTOMTE.  Der kommt traditionell an Heilig Abend in die Häuser, klopft an die Tür und fragt als erstes: „Finns det några snälla barn här? – Gibt es hier brave Kinder?“.

Eigentlich ist der heutige schwedische Jultomte eine Mischung aus dem amerikanischen Santa Claus und den alten Haus- bzw. Hofwichtel aus dem alten schwedischen Volksglauben.

Julbockverkleidung in Uppland fühes 20. Jhdt. Bild: Wikipedia.se

Im 19. Jahrhundert wurden die Geschenke an Heilig Abend im Prinzip wie heute auch an Heilig Abend ausgeteilt, allerdings mit dem Unterschied, dass der mystische Gast des Abends nicht mit einer  Weihnachtsmannmaske sondern als Julbock – sprich: Weihnachtsgeisbock vorbei kam.
Der Julbock stand eigentlich vor der Tür, stampfte auf den Boden und knallte bzw. klopfte laut an die Tür. Zumindest das Klopfen hat sich bis heute erhalten.
Ein weiterer Brauch war damals auch, ein Geschenk für die Person, in die man heimlich verliebt war, vor die Tür zu legen, anzuklopfen und dann schnell zu verschwinden. Das heute typische HO HO HO des schwedischen Weihnachtsmannes wurde wahrscheinlich aus den englisch-sprachigen Ländern übernommen und wird ursprünglich der Figur PUCK aus Shakespeares Mittsommernachtstraum zugeschrieben.

Santa Park, Rovaniemi  Foto:_Ulla|Wikipedia.se

Wo der Weihnachtsmann wohnt ist natürlich eine Frage, die niemand so richtig beantworten kann: Während die Amerikaner glauben, er wohne am Nordpol mit seinen Rentieren und Wichteln sind die Dänen der Meinung, er wohnt in Ilulissat auf Grönland. Die Finnen wiederum gehen von Korvatunturi im nordöstlichen Finnland als Wohnsitz aus, das allerdings inzwischen Konkurrenz bekommen hat von der Weihnachtsstadt im finnischen Rovaniemi .

In Schweden und Norwegen dagegen spielt die Frage nach dem Wohnsitz des Weihnachtsmann nicht wirklich eine Rolle, möglicherweise wegen der bereits genannten  Haus-/Hofwichtel-Tradition.

Nichts desto trotz allen noch GOD JUL mit einem HO HO HO … und gesund bleiben!

Lilla Julafton – Kleiner Heiliger Abend

Weihnachten schon einen Tag vor Heilig Abend, also früher feiern – das gibt es in Schweden, vor allem als Tradition in Schonen und Blekinge. Der kleine Heilig Abend – LILLA JULAFTON  oder auch LILLEJULAFTON auf schwedisch – gibt es bereits in der schwedischen Provinz Schonen (SKÅNE) seit 1775. Aber auch in Finnland und auf Åland gibt es die vorgezogenen Weihnachtsfeiern, dort seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Und manchmal wird auch der 6. Dezember – in Deutschland vor allem als Nikolaustag bekannt – als kleiner Heilig-Abend gefeiert. Hierbei dürfen dann natürlich ein kleiner Christbaum, ein Weihnachtsbuffet in Kleinformat, kleine Weihnachtsgeschenke und Gesellschaftspiele nicht fehlern.

Doch zurück zum 23. Dezember:
Vor allem für Patchwork-Familien stellt inzwischen der 23. Dezember eine wichtige, neue Funktion dar: Viele haben an Heilig-Abend frei und können so bereits am Tag vor Heilig Abend mit dem Feiern beginnen – und am nächsten Tag ausschlafen . So kann Heilig Abend auch  in mehreren Familien mit den Lieben (vor-)gefeiert werden.

 

Astrid – der Film

Foto: Filmstarts.de

Wer kennt sie nicht, DIE Kinderbuchautorin Schwedens schlechthin: Astrid Lindgren, die es schließlich zur Schwedin des Jahrhunderts schaffte.
Bücher von ihr und auch über sie gibt es wie Sand am Meer, jetzt hat sich Perrnille Fischer Christensen dem Leben der Autorin auch im Film gewidmet, der das Leben der jungen Astrid Lindgren realistisch und schonungslos zeigt:

Titel: ASTRID (OT: Unge Astrid)

In ausgewählten Kinos seit 06. Dezember am Start
FSK: ab 6 Jahre

Und hier zum Inhalt:

Nachdem Astrid Lindgren (Alba August) in Småland eine unbeschwerte Kindheit verbracht hat, sehnt sie sich als junge Frau nach einem Leben voller Selbstbestimmung. Bei der örtlichen Tageszeitung fängst sie als Praktikantin an und verliebt sich Hals über Kopf in den Herausgeber Blomberg (Henrik Rafaelsen) – obwohl der ihr Vater sein könnte. Kurz darauf wird Astrid mit gerade einmal 18 Jahren unverheiratet schwanger, was zu diesen Zeiten natürlich ein Skandal ist. Kurzerhand begibt sie sich nach Kopenhagen, wo sie ihren Sohn Lasse zur Welt bringt. Da sie von nun an in Stockholm lebt, muss sie ihren Sohn bei Marie (Trine Dyrholm), einer Pflegemutter lassen. In der neuen Stadt kann sie sich gerade so über Wasser halten und spart alles für ihre Reisen zu Lasse und Marie. Ihr Sohn hat sich in der Zwischenzeit sehr an seine Pflegemutter gewöhnt und weicht kaum von ihrer Seite. Als Marie aber schwer erkrankt, muss Astrid Lasse zu sich holen. Nun steht das Mutter-Sohn-Duo vor der schwierigen Aufgabe, wieder zueinanderzufinden. Doch dank Astrids Fantasie und Kreativität und vor allem ihrem Talent fürs Geschichtenerzählen gestaltet sich das anfangs schwierige Unterfangen zunehmend leichter. Und so legt Astrid den Grundstein für ihre Karriere als Autorin von Werken wie „Pippi Langstrumpf“ und „Ronja Räubertochter“. (Quelle: Filmstarts.de)