Sturmtief Sabine schlägt zu

Sturmtief SABINE oder CIARA, wie es in anderen europäischen Ländern genannt wird – wütet über Deutschland. Dabei wurden zum Teil Windgeschwindigkeiten über 170 km in der Stunde gemessen. Leider ging SABINE / CIARA nicht spurlos an unserem Schwedenhaus vorbei. Gegen 2.30 Uhr mitten in der Nacht war plötzlich ein dumpfer Schlag zu hören und beim Nachschauen bewegte sich unsere Satellitenschüssel im Sturm hin und her, bis schleßlich die Parabol-Antenne ihre Ruheposition im Sturm gefunden hatte. Was ein Glück, hatten wir schon die Befürchtung, das Teil könnte komplett abreisen oder durch das Hin- und Her-Schwanken möglicherweise sich noch mehr lockern und evtl. sogar ein Fenster beschädigen.
Das Tageslicht ließ schließlich eine genauere Beurteilung des nächtlichen Ereignisses zu: Der Orkan schaffte es, die Schüssel so heftig anzugreifen, dass diese aus ihrer Verankerung riß und ein Stück Fasadenleiste mitzog. Jetzt hängt die Antenne trostlos an der Außenfasade, gehalten nur durch die Kabel – hoffentlich noch ein paar Tage länger, denn ein Elektriker ist kurzfristig nicht verfügbar, und bei Starkwind ist momentan eh nicht daran zu denken, sich per Leiter der Schüssel zu nähern.

Dennoch Glück im Unglück:
Höchstwahrscheinlich dürfte der Schaden relativ schnell und problemlos zu beheben sein, die Halterung kann vermutlich einfach wieder am Holz angeschraubt werden. Und die Fasade bekommt im siebten Jahr auf der Wetterseite eh einen neuen Anstrich….

Winter im Schwedenhaus

Was keiner mehr in diesem Jahr erwartete, heute morgen wurde es wahr: Alles war in eine schneeweiße Winterlandschaft getaucht, die laut Wetterbericht allerdings schnell wieder bei wärmeren Temperaturen dahinschmelzen soll. Also die vorweihnachtliche Zeit mit Schnee schnell mal ausgenutzt für einen kleinen Schneespaziergang bei knackigen Temperaturen und bei Glögg und frisch gebackenen Pepparkakor im molligen Schwedenhaus wieder aufgewärmt.

Hier nochmal das Rezept zu den genialen Pepparkakor aus PAULS JUL:

Hier nochmal das Rezept für Euch zum Nachbacken:
(ca. 60 Stück)

  • 250 g Butter
  • 240 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Vanillezucker
  • 3 EL Zuckerrübensirup
  • 540 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL gemahlenene Gewürznelke
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwerpulver
  • 1/2 TL gemahlene Muskatnuss

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und cremig rühren, dann das Ei dazugeben und unterrühren. Den Zuckerrübensirup und den Vanillezucker hinzugeben und kräftig durchrühren. Schliesslich die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig über Nacht in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank ruhen lassen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig dünn ausrollen und mit Plätzchenformen ausstechen oder eigene Kreationen mit dem Messer ausschneiden. Die Kunstwerke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten im Ofen backen, bis sie goldgelb sind. Dann abkühlen lassen.

BÄST!

Schwedenhaus mit Aussicht

nordansichtStephanie H. und Familie verwirklichen ihren Traum vom eigenen Schwedenhaus mit Blick über die Mainzer und Frankfurter Skyline.
Wie sie den Hausbau erlebt, welche guten und spannenden Erfahrungen sie und ihre Familie erlebten und noch erleben, berichtet sie auf ihrem Blog:

Petterhus.wordpress.com

Bilder rund ums Bauen zeigt sie auch auf ihrer INSTAGRAM-Seite lillepetterhus

Vorbeischauen lohnt sich!

Tor …

Genauer gesagt um ein Gartentor ging es beim aktuellen Wochenend-Projekt. Ein Teil des schmucken Gartenzauns aus dem Bauhaus  – natürlich in weiß passend zum Faluröd des Schwedenhauses – stand ja bereits. Jetzt war es Zeit für die letzten Meter, um das Projekt zum Schluss bzw. Abschluss zu bringen … Seht selbst !

Danke an den Macher! a%cc%88lgen-pekar

Lichterkönigin soll Licht in die längste Nacht des Jahres bringen

Lucia-2014 10Am Samstag ist wieder ihr großer Tag. Lucia, die Lichterkönigin, kommt am frühen Morgen in viele Kirchen und heim zu vielen Familien – und schafft es sogar, einen eigenen Progammplatz im schwedischen Fernsehen zu ergattern. Überall in Schweden sind junge Mädchen in weißen Gewändern, einem roten Band um die Taille, einer Lichterkrone auf dem Kopf und einer Kerze in der Hand singend unterwegs. In der Familie spielt traditionell die älteste Tochter die „Sankta Lucia“. In ihrem Gefolge eine Schar von Jungfern mit glitzernden Armreifen und Sternenknaben, die spitze Hüte mit  goldenen Sternen tragen. Den Schluss der Prozession bilden Wichtel, alle zusammen wollen die dunkle Nacht im Norden Europas mit ihrem Licht aufhellen.

Neben den Kerzen und weißen Gewänder gehört zu einem richtigen Lucia-Fest das Singen von Lucia- und Weihnachtsliedern und natürlich die Lussekatter, die Lusse- oder auch Teufelskatzen, ein Safrangebäck mit Rosinen. Das wichtigste Lied ist die schwedische Variante von „Santa Lucia“, das bei uns eher in der italienischen Variante bekannt ist. (mehr zu Lucia)

Zu uns ins Schwedenhaus kommt am Lucia am Samstag abend um 18.00 Uhr im Rahmen des lebendigen Adventskalenders.